Herzlich Willkommen

auf der Internet Seite des VfR Baumholder 1886 e.V.. Der VfR Baumholder als Großsportverein mit sieben verschiedenen Sparten ist mit ca. 1200 Mitgliedern der größte Verein in Baumholder. Dabei steht die Jugendarbeit bei uns an erster Stelle. Auf den nächsten Seiten stellen sich die verschiedenen Sparten vor, dort erfahren Sie u.a. die Trainingszeiten und Trainingsorte.

 

Sprechstunde im Vereinsheim:

Der Vorstand des VfR hat eine Geschäftszeit eingerichtet. Diese findet jeden Mittwoch von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Vereinsheim statt. Dort können Mitglieder, Sportler oder Neumitglieder Vorsprechen.

 

Fussball: Jugendturnier beim VfR

Am 27. und 28. August finden wieder die Jugendfussball Turniere des VfR Baumholder statt. Insgesamt nehmen 27 Mannschaften an den F, E, D und C-Jugend Turnieren teil. Die Spiele beginnen am Samstag um 10:00 Uhr mit der D-Jugend. In der Gruppe A spielen: JSG Baumholder, JSG SooNahe II, SV Thalexweiler und die JSG Hoppstädten-Weiersbach. In der Gruppe B spielen: JSG SooNahe I, JSG Nahetal, JSG Westrich und die SG Freisen. Ab ca. 14:00 Uhr spielen die E-Junioren. In einer 5er Gruppe spielen: VfR Baumholder, JSG Königsland, FC Freisen I und II und die JSG Göttschied-Regulshausen. Weiter geht es am Sonntag ab 10:00 Uhr mit den C-Junioren. An diesem Turnier nehmen folgende Mannschaften teil. In der Gruppe A: JSG Königswald I. JFG Pfälzer Bergland, TSG Pfeddersheim und die JFG Schaumberg-Prims. In der Gruppe B spielen: JSG Baumholder, JSG Königswald II, SG Freisen und die JSG Hoppstädten-Weiersbach. Den Abschluss der Turniere machen ab ca. 14:00 Uhr die F-Junioren mit den Mannschaften: In Gruppe A: VfR Baumholder, FC Brücken und JSG Unnertal. In der Gruppe B spielen: SC Birkenfeld, TuS Hoppstädten und JSG Schwollbachtal. Auf ihren Besuch freut sich die Jugendabteilung des VfR Baumholder.  

Nach dem Triathlon ist vor dem Stadtlauf

Nach dem Triathlon ist vor dem Stadtlauf. Die überaus erfolgreiche Reaktivierung des Sport-Events in Baumholder, beflügelt nun das Triathlon-Team in der Organisation des Stadtlaufes. Die Erstauflage soll am Kirmessonntag, 18. September, in der Innenstadt über die Bühne gehen. Am Donnerstagabend trafen sich die Organisatoren – Mitglieder der Vereine DLRG und VfR – im Hotel Westrich, um letzte Einzelheiten zu besprechen. Auch Stadtbürgermeister Günther Jung war dabei, der zum festen Stamm der Organisatoren zählt und in dem Stadtlauf eine Belebung der Kirmes sieht. 
Der Stadtlauf beginnt um 15 Uhr. Dann gehen Kinder der Altersklasse U8 (Jahrgang 2009 bis 2012) auf die 400 Meter lange Strecke. Angefeuert vom Publikum, laufen die Jungs und Mädels durch die Kennedyallee. Wer sich für diesen jüngsten Jahrgang im Vorfeld anmeldet, zahlt keine Startgebühr. Wer sich erst am Veranstaltungstag für eine Teilnahme entscheidet, muss fünf Euro Nachmeldegebühr bezahlen – diese Nachmeldegebühr gilt übrigens für alle Altersklassen. Jugendliche ab Jahrgang 2008 bis 2002 zahlen bei Anmeldung bis 11. September vier Euro Startgeld, ab Jahrgang 2001 und Erwaschsene sechs Euro.
Ebenfalls durch die Kennedyallee laufen die Kinder der Altersklasse U10 (Jahrgang 2007 bis 2008). Allerdings ist ihre Strecke doppelt so lang, also 800 Meter. Start ist um 15.15 Uhr. Um 15.35 Uhr startet die dritte Gruppe am Marktplatz und läuft dann 1200 Meter durch die Kennedyallee: Kinder der Altersklasse U12 (Jahrgang 2005 und 2006).
Eine andere Strecke ist für die anderen Altersklassen vorgesehen. Jugendliche der Altersklasse U15 (Jahrgang 2002 bis 2004) starten zwar ebenfalls am Marktplatz, laufen dann durch die Kennedyallee, den Kremel, Ausweilerstraße bis zur Feuerwehr, dann hoch in die Kennedyallee und zurück zum Marktplatz. Diese Runde laufen sie dreimal. Ihre Strecke ist 2700 Meter lang. Start ist um 16 Uhr. Um 16.30 Uhr startet dann die letzte Gruppe: Jugendliche ab Jahrgang 2001 sowie Frauen und Männer. Ihre Streckenlänge: 5,4 Kilometer, das sind sechs Runden.
Nachdem der letzte Läufer im Ziel ist, schließt sich direkt die Siegerehrung an. Jedes Kind soll eine Medaille bekommen, bei den älteren Jahrgängen gibt es für die Besten Jungs und Mädels einen Pokal. Bei den Erwachsenen staffeln sich die Preisgelder so: 50 Euro für den Ersten, 30 für den Zweit- und 20 Euro für den Drittplatzierten.Anmmeldungen sind bis 11. September über die Homepage (wird in den nächsten Tagen freigeschaltet www.baumholder-stadtlauf.de) möglich, später (mit Nachmeldegebühr von fünf Euro) nur noch am Veranstaltungstag von 13 bis 14 Uhr im Wettkampfbüro in der Brühlhalle.

Fussball: Robin Sooß ausgezeichnet

Am Rande des Sportfestes wurde Robin Sooß vor dem 1. Saisonspiel gegen Eppenbrunn als Torschützenkönig der Lanndesliga West der letzten Saison vom VfR ausgezeichnet. 31 Treffer erzielte Robin in der letzten Sasion. Von den Spielausschußmitgliedern Burkhard Bidinger und Thomas Floht erhielt er die Torjägekanone und ein Geschenk.

Hitzeschlacht beim Triathlon

 Es war eine Hitzeschlacht am Sonntag: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad gefielen den zahlreichen Zuschauern am Badesee, den Athleten verlangte das Wetter aber Einiges ab. Bei der achten Auflage des OIE-Triathlons von DLRG und VfR schlugen sich am Ende die Saarländer am Besten. Triathleten aus sieben verschiedenen saarländischen Vereinen belegten die ersten sieben Plätze.
Selbst ein Loch in der Hose konnte ihn nicht aufhalten: Mit elf Minuten Vorsprung siegte Benedikt Seibt vom LAZ Saarbrücken. Der Kader-Athlet sah die „mega-familiäre Veranstaltung“, wie er sagt, als Test für sein erstes Bundesliga-Rennen in zwei Wochen an. Und er ist sehr zufrieden mit seinem Start-Ziel-Sieg. Sah es für die zahlreichen Zuschauer am Badesee so aus, als bewältige er die Olympische Distanz mühelos, so gesteht der 21-Jährige: „Der Berg nach Berglangenbach zieht sich; da habe ich ganz schön gebrannt.“ Positiv ist ihm aufgefallen: „Die Radstrecke war gesperrt; das erlebt man ja selten.“ Auch auf der vierten Laufrunde um den See habe er sich anstrengen müssen. Die Olympische Distanz – das sind immerhin 1,5 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Rad fahren und zehn Kilometer Laufen.
Diese Disziplinen bewältigte Bengt Leibrock von DreiKraft Neunkirchen in 2:11,15 Stunden. Er war einer der Titelverteider des bis dahin letzten Triathlons 2011 – und landete dieses Mal auf dem zweiten Platz. Ihm auf den Fersen war Christian Weyand von den Lauftrefffreunden Marpingen (2:13,55). Die Beiden überholten sich auf der Radstrecke immer wieder gegenseitig. Dass sie gegen einen Kader-Athleten keine Chance haben, das wussten sie vorher, erzählten sie nach dem Rennen. Aber mit ihrer eigenen Leistung sind beide dennoch sehr zufrieden. „Es war ein sehr gutes Rennen“, erzählt Leibrock. Sein größtes Manko: die Schwimmstrecke. „Ich bin froh, dass Neopren erlaubt ist, das kommt den nicht so guten Schwimmern entgegen“, gesteht er. Besonders freute er sich über die hohen Temperaturen: „Ich mag die Hitze.“ Ganz anders Weyand. Der Theleyer sagt: „Bei Regen wäre ich besser gewesen.“
Auf den weiteren Plätzen landeten Marco Forster (tritronic team St. Wendel), Martin Schaar (LTF Mauschbach), Dominik Luck (DJK St.Ingbert) und Sebastian Hoffmann (LTF Theeltal). Beste Frau wurde Christin Westerhorstmann, die aus Baumholder stammt und für den 1. FC Kaiserslautern startet. Auch sie schaffte einen Start-Ziel-Sieg. In der Gesamtwertung belegte sie den achten Platz.  Die Rheinland-Pfalz-Meisterin hat, so erzählt sie, den Wettbewerb genossen. Die lobt die „tolle Kulisse“ des Badesee – und das bei diesem Wetter: „Ein Traum!“ Der Baumholder Triathlon gefalle ihr aber vor allem, weil das Publikum immer voll dagewesen sei: „Das Tolle sind die Zuschauer, die einen durch den gesamten  Wettkampf tragen. Beim Radeln war in jeder Ortschaft jemand, der angefeuert hat, und beim Laufen sowieso. Das motiviert nochmal richtig.“ Allerdings war sie mit ihrer Laufzeit nicht ganz so zufrieden: „Aber bei den Temperaturen und dem Profil war einfach nicht mehr drin.“
Vier Jahre hatte der Triathlon geruht. Mit dem Ergebnis – reibunglose Organisation und starkes Interesse – ist das Organisations-Team, das sich aus DLRG und VfR Baumholder zusammensetzt, sehr zufrieden. Insgesamt gingen 67 Einzel-Athleten an den Start. Außerdem stellten sich 25 Teams dem Wettbewerb. Am Ende siegte das Team Puls 200 in 2:14,25 Stunden.
Vor der Siegerehrung schwärmte Stadtbürgermeister Günther Jung für die Veranstaltung im „Sportodrom am Weiher“, wie er es ausdrückte: „Es hat richtig viel Spaß gemacht.“ Auch für die rund 200 Helfer am Badesee, an den Strecken und hinter den Theken hatte er Lob parat: „Ihr habt einen tollen Job gemacht.“ Ähnlich sieht es auch Joachim Busch, der für den Hauptsponsor OIE vor Ort war. Die OIEsei „unwahrscheinlich froh“, diese Veranstaltung „in so tollem Ambiente“ wieder unterstützen zu dürfen. Er sicherte diese Unterstützung auch für die kommenden zwei Jahre zu. Und auch das Orga-Team freute sich über viel Lob seitens der Teilnehmer. Vor allem die familiäre Atmosphäre sei vielen positiv aufgefallen. Wie Sieger Seibt betont: „Oft wird die Planung einer solchen Veranstaltung mittlerweile an Firmen übergeben, hier ist das anders – und das ist schön.“
Der Termin fürs nächste Jahr steht übrigens schon fest: Am Sonntag, 9. Juli, wird der neunte Triathlon über die Bühne gehen. Und wahrscheinlich landen dann wieder Saarländer auf dem Treppchen. Seibt, Leibrock und Weyand sind jedenfalls, wenn es ihr Zeitplan zulässt, wieder mit von der Partie.

 

Jugendtriathlon mit Rekordbeteiligung

Mit 16 Teams und 15 Einzelstartern kam der erste OIE-Jugend-Triathlon nach vier Jahren Pause extrem gut aus den Startlöchern. „Das ist Rekordbeteiligung“, freut sich der Kopf des Organisations-Teams, das sich aus Vertretern von DLRG und VfR Bauholder zusammensetzt. Das gute Wetter hatte junge Athleten am Samstag spontan dazu bewogen, mitzumachen. Es gab einige Nachmeldungen. Die Stimmung rund um den Badesee war, wie bei den sieben Triathlons zuvor, besonders familiär. Viele Eltern und Großeltern feuerten die Teilnehmer an. Am Ende dominierten, wie schon so oft, die Saarländer.
Als den „Torpedo aus dem Saarland“ bezeichnete Moderator David Hetzel Tim Hellwig (DJK Dudweiler), der in der Altersklasse Jugend A den Einzel-Wettbewerb gewann. 26 Minuten und 21 Sekunden benötigte er für 400 Meter Schwimmen, 8,5 Kilometer Rad fahren und 2400 Meter Laufen. Vor allem auf der Laufstrecke legte er enormes Tempo an den Tag, überrundete sogar einen Teilnehmer. Er selbst zeigte sich nach dem Wettkampf „ganz zufrieden“. Es sei ein guter Test gewesen für die Deutsche Meisterschaft in zwei Wochen, betonte er. Hellwig besucht das Sport-Gymnasium Saarbrücken und gehört, wie auch Jakob Breinlinger (Platz zwei) und Felix Schwarz (Platz drei) von der DJK SG St. Ingbert dem Triathlon-Landeskader Saarland an. Ein Sonderlob gab es für den Lokalmatador Daniel Embacher. Da er der einzige Starter in seiner Altersklasse gewesen wäre, entschied er sich, eine Klasse höher zu starten.  Nach 40 Minuten und 50 Minuten war er im Ziel.
Auch in der Altersklasse Schüler A siegte ein Saarländer: Moritz Guthörl vom SC Illingen. Seine Zeit für 200 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Rad fahren und 1600 Meter Schwimmen: 19 Minuten und 17. Sekunden. Auf Platz zwei landete ein Lokalmatador: Nick Wiertz vom VfR Baumholder.
Genau halb so lang war die Strecke in den Kategorien Schüler B und Schüler C. Da es Irritationen auf der Radstrecke gegeben hatte, entschieden die Organisatoren in Absprache mit den Eltern, alle Kinder zu Siegern zu erklären. Das galt auch für den Team-Wettbewerb.
Als Team in der Altersklasse Jugend A siegten die VANs mit Vivien-Celine Böhmer, Niclas Bier und Aline Stanek in genau 41 Minuten. Bei Jugend B hatten die Family Runners aus Saarbrücken die Nase vorn. Philipp Riegelsberger, Jeremey Krings und Anton Steinbergbenötigten für die drei Disziplinen 19:06 Minuten. Grüne Hölle Junior I – so hieß das Siegerteam in der Kategorie Schüler A. Die FreisenerFinn Dausend, Clara Alles und Nora Büsgen hatten den Wettbewerb in 22 Minuten beendet.
Trotz kleinerer Anlaufschwierigkeiten, die das Orga-Team in einer kurzen Manöverkritik am Samstagabend noch intern zum Thema machte, zeigten sich die Athleten begeistert von dem Wettbewerb. Ein Satz war an diesem Tag immer wieder zu hören: „Das nächste Mal machen wir wieder mit.“

Sandra Dolby ist eine eiserne Lady

Am Triathlon ihres Heimatortes Baumholder nahm Sandra Dolby nicht teil. Kein Wunder, denn die VfR-Athletin hat am vergangenen Wochenende einen Ironman-Triathlon absolviert. In Frankfurt überquerte sie nach 11:54,53 Stunden die Ziellinie und hatte die Tortur über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen anschließenden Marathon zum ersten Mal in ihrem Leben hinter sich gebracht. Als sie beim Zieleinlauf die magischen Worte des Ansagers "now you are an ironman" ("jetzt bist du ein Ironman") hörte, hatte sie Gänsehaut. "Das war einfach genial", erzählt Sandra Dolby, die aber natürlich eigentlich eine Eiserne Lady ist.
Diesen Zieleinlauf hatte sie regelrecht in sich aufgesogen. Dass sie die Möglichkeit hatte, den abschließenden Marathonlauf in weniger als vier Stunden hinter sich zu bringen, interessierte sie überhaupt nicht. "Ich wollte diesen Zieleinlauf genießen, das Bad in der jubelnden Menge haben. Das war einfach unbeschreiblich", sprudelt es aus ihr. Eine verständliche Entscheidung, zumal die 4:01 Stunden, die sie schließlich für die 42 Kilometer gebraucht hatte, eine respektable Zweit darstellen - übrigens schon auch, ohne vorher fast vier Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer auf dem Rad in den Knochen zu haben. "Ich war einfach überglücklich", strahlt Sandra Dolby, die am Ende auf Platz 24 ihrer Altersklasse W40 landete und zurecht für sich reklamiert: "Als kleine Breitensportlerin bin ich stolz darauf, den Ironman in Frankfurt geschafft zu haben. Man sagt schließlich nicht umsonst, dass er neben Hawaii der schwierigste ist."
Um 6.45 Uhr am Morgen hatte Sandra Dolby den Kampf gegen die gewaltige Strecke und gegen sich selbst in Angriff genommen. Am Langener Waldsee war sie ins Wasser gestiegen. Die folgenden 3,8 Kilometer selbst waren für sie gar nicht das große Problem. "Ich hatte schnell meinen Rhythmus, den ich beibehalten habe", erzählt sie, die die Strecke als gute gute Schwimmerin nach eigener Aussage sogar "recht entspannt" hinter sich brachte. Gewöhnungsbedürftig war aber die Unzahl anderer Starter. "Man hat immer Leute um sich. Das ist brutal", schildert sie. Doch ein Trainer gab ihr den Tipp, so ins Wasser zu steigen, dass sie beim Atmen den Kopf von den meisten anderen Schwimmern wegdreht. "Das hat auch prima geklappt", stellt sie klar.
Der Wechsel aufs Rad funktionierte dann reibungslos und ohne Schwierigkeiten. Da ahnte Sandra Dolby noch nicht, dass ihr das Radfahren nicht nur alles abverlangen, sondern sie sogar an den Rand der Aufgabe bringen würde. Die erste Runde über 90 Kilometer absolvierte sie noch unter drei Stunden, doch in Runde zwei wechselte das Wetter. Es begann zu regnen, so dass es für die Athleten empfindlich kalt wurde. Trotzdem hatte Sandra Dolby bei einem Toilettengang bei etwa 150 Kilometern noch immer keine größeren Schwierigkeiten, doch beim Wechsel auf die Laufstrecke schlug die Kälte so richtig zu. "Ich war nach den letzten 20 Minuten auf dem Fahrrad so richtig durchgefroren", berichtet sie. "Beim Umziehen im Wechselzelt waren meine Beine dann wie taub vor Kälte und ich habe sogar ans Aufgeben gedacht." Die entscheidende Situation bei ihrem Ironman war angebrochen.
Doch so leicht gibt eine Sandra Dolby nicht auf. Die Baumholdererin schildert weiter: "Ich habe mir dann so gedacht, probier's halt, und das habe ich dann auch getan." Und sie biss sich tatsächlich durch. Nach 1:15,46 Stunden Schwimmen und 6:22 Stunden Radfahren ging sie auf die Marathonstrecke. Dort wurde sie von den Zuschauern regelrecht getragen. Ihre bemerkenswerte Zeit von vier Stunden für die Laufstrecke sprechen eine deutliche Sprache. Und der Zieleinlauf ließ sie dann alle Strapazen vergessen."
Die eiserne Lady aus Baumholder hat nun Blut geleckt und plant schon ihren nächsten Ironman-Start. Sie verrät: "Eigentlich wollte ich nur dieses eine Mal einen Triathlon dieser Länge absolvieren, aber nach dieser Erfahrung will ich nach Roth." Dort, am Rothsee, wird der vielleicht bekannteste Ironman-Triathlon in Deutschland ausgetragen. "Ich will den Vergleich", sagt Sandra Dolby.

 

Leichtathletik: 2. Platz bei Deutscher Meisterschaft

„Das war einer der schönsten Tage in meinem Leben.“ Als Emmerich Kiss am Samstag  den OIE-Jugend-Triathlon besuchte, strahlte er übers ganze Gesicht. Er war gerade glücklich und zufrieden von den Deutschen Meisterschaften der Senioren ausLeinefelde zurückgekehrt. Mit der Silbermedaille im Gepäck. Der Hammerwerfer, der für den VfR Baumholder startet, schaffte eine Weite von 39,29 Metern. Und verfehlte da seinen eigenen Rheinland-Rekord in der Altersklasse M75 um 27 Zentimeter.

Knappenfussballschule wieder ein großer Erfolg

Ein imposantes Bild bot sich am Wochenende auf dem Sportplatz des VfR Baumholder – und das in Blau-Weiß. Mehr als 60 Kinder aller Altersklassen trainierten dort in einheitlicher Sportkleidung. Denn im zweiten Jahr in Folge war die Fußball-Schule des Bundesligisten Schalke 04 zu Gast – das Knappen-Camp. Die Anmeldezahlen waren mit 64 noch um vier höher als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Und das, obwohl parallel der Tag des Jugendfußballs im Kreis Birkenfeld über die Bühne ging. „Unglücklich“ nennt Marco Fladrich, der Leiter der Knappen-Fußballschule, diese Terminüberschneidung. „Es ist richtig, dass sich so mancher Jugendlicher verpflichtet fühlt, seine Mannschaft zu unterstützen.“ Aber ohne die Konkurrenzveranstaltung, so schätzt er, wären wohl zehn Kinder mehr dabei gewesen. Dennoch: Fladrich ist zufrieden mit dem, was er in Baumholder vorfindet. 64 Kinder – das sei ein guter Schnitt. Erfreulich ist für ihn auch, dass etwa 15 Wiederholungstäter dabei sind, das spreche für die Qualität des Trainings. Und noch eine erfreuliche Zahl: Vier Mädchen sind mit von der Partie. Dazu Fladrich: „Das ist überdurchschnittlich, es gibt Camps ganz ohne Mädchen.“
Das Trainingsprogramm im Knappen-Camp ist immer gleich aufgebaut: Die vier Feldspieler- und zwei Torwart-Trainer organisieren für vormittags ein Training. Immer wieder mit neuen Übungen, damit es auch für Wiederholungstäter nicht langweilig wird. Nach dem Mittagessen stehen am Nachmittag Fußball-Spiele auf dem Programm. Wenn es nicht gerade blitzt und donnert, lassen sich die Trainer auch vom Wetter nicht beeinflussen. In Baumholder hatten alle Beteiligten am Freitag noch Glück mit dem Wetter, doch am Samstag regnete es. „Dafür gibt es Regenjacken“, sagt Fladrich. Und weiß, dass den Kindern das am wenigsten ausmacht: „Sie spielen, sind in Bewegung und abgelenkt.“ Sowieso lobt er den Einsatz der Kinder. „Man sieht ihnen an, dass sie Spaß haben, dann haben wir auch Spaß.“ Alle hätten „super mitgemacht“. Außerdem bereite es dem blau-weißen Team Freude zu sehen, welche Fortschritte die Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren machen: „Sie werden konzentrierter, wenn wir mit ihnen arbeiten.“ Dabei spielt Disziplin eine große Rolle. Wenn sich auch Fladrich gegen dieses Wort wehrt: „Das klingt so negativ, so von außen aufgedrückt.“ Vielmehr gehe es darum, klare Strukturen zu schaffen, sonst versinke ein solches Camp im Chaos. „Wir wollen es schaffen, die Aufmerksamkeit der Kinder zu wecken, sie sollen erkennen, dass sie das Training nur umsetzen können, wenn sie zuhören.“ Und das war in Baumholder der Fall.

Davon überzeugten sich auch Stützpunkt-Trainer Matthias Dingert, der vor Ort war, genauso wie VfR-E-Jugend-Trainerin Lisa Fischer. Sie beobachteten mit Interesse, wie unter professionellen Bedingungen mit den Jugendlichen trainiert wurde. VfR-Jugendleiter Reiner Albert bedauert, dass nicht mehr Jugendtrainer diese Chance nutzten: „Das ist schon traurig, hier kann man so viel lernen.“

Das Lob Alberts gibt Fladrich gerne zurück. Er betont die gute Zusammenarbeit mit dem VfR und die Wertschätzung von Seiten des Vereins: „Wenn wir etwas brauchen, hilft uns der Verein sofort; wir können uns komplett auf die Kinder konzentrieren.“ Er geht davon aus, dass die Zusammenarbeit weitergeführt und auch im kommenden Jahr ein Knappen-Camp organisiert wird. Zumal mit Uwe Kemmer aus Baumholder, der bis vor einem Jahr im Aufsichtsrat von Schalke 04 saß, sogar eine direkte Verbundenheit bestehe. Fladrich: „Das ist fast schon familiär hier.“ Übrigens: Kemmers Sohn Henry machte auch beim Knappen-Camp mit. Er hatte, so Albert, wohl die weiteste Anreise. Schließlich wohnt die Familie mittlerweile in Köln. Aber auch aus Frankfurt kam ein Kind zum Camp - „da bestehen allerdings familiäre Beziehungen nach Berschweiler“, betont Albert. Mit dabei waren auch vier Flüchtlingskinder, die dank der R+V-Versicherung sowie der Volksbank Baumholder mitmachen könnten. Wie auch sechs andere Kinder aus sozial schwachen Familien. Sie werden dank der Unternehmen unterstützt. Das spiele allerdings beim Training keine Rolle, betont Fladrich. Genauso wenig wie die Fan-Orientierung. Zu Beginn eines jeden Camps werde abgefragt, welchem Fußballverein die Kinder die Daumen drücken. Immerhin: In Baumholder sei ein Drittel Schalke-Fan. Aber auch Kaiserslautern-, Bayern- oder Dortmund-Fans seien vertreten. Egal: An diesem Wochenende zogen sich alle das Schalke-Trikot, das zur gestellten Ausrüstung gehörte, über. Und spielen gemeinsam in einem Team.

Sportabzeichen beim VfR

Wer möchte gerne das Sportabzeichen ablegen. Ab Mai und bis zu den Sommerferien bietet der VfR jeweils dienstags ein Training dafür an. Los geht es Dienstag, 3. Mai, um 18:00 Uhr. Dann wird eine Stunde im Brühlstadion trainiert. Für Informationen steht Susanne Bongard, Tel.: 06783-5029 bereit.

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KEIN SPIEL OHNE SCHIEDSRICHTER, KEINE TORE, KEIN SIEG, KEIN JUBEL! OHNE SCHIEDSRICHTER GEHT'S NICHT!

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Ansprechpartner: Spielausschuss Abteilung Fußball

Die VfR Chronik

Immer noch im VfR Shop zu haben ist unser Vereinschronik.

"VfR Baumholder, 125 Jahre Sport und Kultur in Baumholder"

Zum Jubiläum „125 Jahre VfR Baumholder“, das unser Verein im September 2011 feiern konnte, war eine Festschrift herausgebracht worden: eine Chronik aller Sparten der vergangenen 125 Jahre, mit einer sehr wechselvollen Geschichte – für den Leser eine hoch interessante Lektüre. Die Chronik wurde 2012 vom Deutschen Turnerbund als beste Vereinschronik deutschlandweit ausgezeichnet. Die Chronik gibt es ab sofort zum Sonderpreis von 16,00 € und kann in Baumholder bei der Verbandsgemeindeverwaltung, im Stadtbüro, im Bürohaus Edinger oder bei allen Heimspielen des VfR im Sportheim gekauft werden. Sie können die Chronik aber auch per E-Mail an den Vorstand bestellen.

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